Veranstaltungen am Museum für Naturkunde

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  • Sonderveranstaltung

Veranstaltung(en) - duben 2026

18:30 Uhr | Vortragsreihe Freundeskreis

 

Vortrag von Dr. Steffen Trümper, Münster:

Als das Leben stillstand: Auf den Spuren eines Massensterbens in der Antarktis.

Vor 251 Millionen Jahren ereignete sich eine der größten uns bekannten Krisen des Lebens. Schätzungsweise 95 % aller Arten in den Meeren und Dreiviertel allen Lebens an Land verschwanden bei diesem Massensterbe-Ereignis, das das Ende eines ganzen Zeitalters markierte und daher als Perm-Trias-Ereignis bekannt ist. Wissenschaftler suchen in den Gesteinen aus aller Welt fieberhaft nach Hinweisen, um die Ursachen dieses Einschnitts und dessen Folgen zu verstehen. Ausgerechnet an einem der abgelegensten Orte der Erde gelang nun der Fund eines weiteren Archives dieses Massensterbens: im eisigen Herz der Ostantarktis! Pinguine, Gletscher und Fossilien – Der Vortrag nimmt die Zuhörer mit auf eine spannende Forschungsreise zu den Spuren einer vorzeitlichen Katastrophe am Ende der heutigen Welt.

 

Veranstaltungsort: Museum für Naturkunde, TIETZ | Museumspädagogik | 1. OG

Anmeldung: nicht erforderlich
Kosten: Eintritt frei

 

Termindetails

  Vortragsreihe Freundeskreis

Wann? -

Vortrag von PD Dr. Christina Ifrim, Eichstätt:

Neues über den größten Ammoniten der Welt.

Der größte Ammonit der Welt kommt aus Deutschland. Seit seinem Fund 1895 ist er weltberühmt, war aber wegen seiner Größe bisher nicht mit anderen Ammoniten vergleichbar. Ähnliche Ammoniten wurden in Nordamerika gefunden. Christina Ifrim, die wissenschaftliche Leiterin des Jura-Museums Eichstätt, hat die historischen und viele bislang unbekannte Exemplare mit einem internationalen Forscherteam bearbeitet und dabei zwei bisher kaum bekannte Fundstellen in Mexiko und England erforscht. Dort liegen die Giganten im Gelände, was den Vorteil hat, dass die Abfolgen mit modernen Methoden gut datierbar sind. Die Reisen waren mit einer Reihe von Abenteuern verbunden, aber der Einsatz hat sich gelohnt: durch die vielen neuen Geländedaten und Exemplare ist der größte Ammonit der Welt inzwischen viel besser verstanden. Der Vortrag gibt Einblicke in ein internationales Forschungsprojekt, das eine ganze Reihe überraschender Erkenntnisse brachte.

 

Veranstaltungsort: Museum für Naturkunde, TIETZ | Museumspädagogik | 1. OG

Anmeldung: nicht erforderlich
Kosten: Eintritt frei

 

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