Veranstaltungen am Museum für Naturkunde

Demnächst im Museum

Termine und Event's im Museum

24.10.2026 15:00 - 19:00 Uhr
Halloweenparty am Fenster in die Erdgeschichte

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  • Sonderausstellung
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  • Sonderveranstaltung

Veranstaltung(en) - 19.02.2016

Winterferien

 
 

Die dünne Haut der Erde - Unsere Böden

 

Böden sind die Grundlage allen Lebens, ohne Boden keine Pflanzen! Und ohne Pflanzen gibt es weder Nahrung noch Sauerstoff. Trotzdem beschäftigen wir uns im Alltag kaum mit dem Boden.

Etwa zwei Drittel aller bekannten Arten leben im Boden, war Ihnen das bewusst? Wussten Sie, dass in einem Schraubglas voller Boden mehr Organismen leben können, als es Menschen auf der Erde gibt?!

Der Boden ist eine faszinierende Ressource, die jedoch bis heute wenig erforscht ist. Viel zu selten steht der Boden im Fokus der Öffentlichkeit. Das internationale Jahr der Böden 2015 ist ein guter Zeitpunkt daran etwas zu ändern! Das Museum für Naturkunde präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz die Wanderausstellung „Die dünne Haut der Erde – Unsere Böden“. Hier lassen detailgetreue Modelle und zahlreiche Originale die Vielfalt unserer Böden zum Greifen nah werden.

 

Vom Zufallsfund zur Rarität

 

1815 fand der Freiberger Student Heinrich Adolph Leberecht Schippan (1794-1837) im Porphyrsteinbruch auf dem Gelände des Steinkohlenwerkes seines Vaters in Flöha-Gückelberg eine fossile Kostbarkeit von Weltrang. Während er den dreiteiligen Fund umgehend der Sammlung seines akademischen Lehrers Abraham Gottlob Werner (1749-1817) übergab, behielt er ein weiteres, später auf der Halde aufgetauchtes Stück für sich.

Das Stück voller geheimnisvoller Ausstrahlung blieb bis heute ein sensationeller Einzelfund – ein Umstand, der wohl auch seine bewegte und undurchsichtige Sammlungsgeschichte verursachte und weltweit Sammler und Forscher regelrecht elektrisierte. Die Reihe der Begehrlichkeiten reicht um die Welt, von Freiberg nach Berlin, Dresden, Chemnitz, London, Stockholm bis nach Lucknow in Indien. Und dies sind nur die unzweifelhaft belegten Orte, in die geschnittene Scheiben des versteinerten Farnes verbracht wurden. Es bleiben mehr Fragen als Antworten.

 

Termindetails

  Im Bann der Pflanzen - Die Dosis macht das Gift

Wann? - -

Kennen Sie die Wirkung typischer Gartenpflanzen auf den menschlichen Körper?
Der Blaue Eisenhut z.B. ist die tödlichste Pflanze Europas. Doch wussten Sie, dass diese giftige Pflanze in der Medizin auch gegen Nervenschmerzen, Rheuma oder Herzbeutelentzündungen eingesetzt wird?
Eine Pflanze kann zugleich heilend und tödlich sein. Es ist alles nur eine Frage der Dosis.
Pflanzen produzieren diese Stoffe, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Denn anders als Tiere, können Pflanzen nicht weglaufen, sie sind mit ihren Wurzeln fest im Boden verankert.  Der Verzehr von unbekannten Pflanzenteilen kann nicht nur für Tiere, sondern auch für den Menschen tödliche enden.

Tauchen Sie ein in unsere heimischen Gärten und lassen sie sich in den Bann der Pflanzen ziehen!

 

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Museum für Naturkunde Chemnitz | Moritzstraße 20, 09111Chemnitz
Öffnungszeiten Mo, Di, Do, Fr 9-17 Uhr | Sa, So 10-18 Uhr
www.naturkunde-chemnitz.de | info@naturkunde-chemnitz.de
Tel. 0371 - 488 45 51 | Fax 0371 - 488 45 97