Veranstaltungen am Museum für Naturkunde

Demnächst im Museum

Termine und Event's im Museum

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  • Sonderausstellung
  • Aktivitäten auf der Grabung
  • Führung
  • Arbeitsgemeinschaft
  • Angebote der Museumspädagogik
  • Sonderveranstaltung

Veranstaltung(en) - Juni 2024

Wilde Nachbarn | Tiere des Erzgebirges

 

Von der wenige cm großen Wasserfledermaus bis zum 300 kg schweren Rothirsch und vom nächtlichen Großräuber Uhu bis zur schlanken tagaktiven Kreuzotter – die Fauna des Erzgebirges ist vielgestaltig und hält neben den allgemein bekannten Vertretern der Vierbeiner- und Vogelwelt auch mancherlei Überraschung bereit.

Plakat zur Ausstellung „Wilde Nachbarn“. Wasserfledermaus. Foto: Dominik Kwetkat.

Die Ausstellung führt durch die typischen Lebensräume der Tierarten vom urbanen Raum über die stark überprägte Kulturlandschaft bis zu naturnahen Wäldern und Gebirgsregionen. Neben heimischen Tierarten wie dem Wildschwein oder dem Kuckuck sind auch invasive Spezies wie der Waschbär oder der Marderhund zu sehen, die vom Menschen eingeführt wurden und sich seit einigen Jahrzehnten in Mitteleuropa ausbreiten. Dies gilt auch für zwei der vier vorgestellten Hirscharten: während das Reh und der Rothirsch einheimisch sind, kamen der Damhirsch und der Sikahirsch als Jagdwild nach Deutschland.

Eintritt: Erwachsene 4 Euro, ermäßigt 2,50 Euro (Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre kostenfrei)

 

18:30 Uhr | Vortragsreihe Freundeskreis

 

Vortrag von Frank Hrouda, Museum für Naturkunde Gera:

Tektite aus Asien und Sachsen - Natürliche Gläser entstanden aus katastrophalen Impaktereignissen

Veranstaltungsort: Museum für Naturkunde, TIETZ | Museumspädagogik | 1. OG

Tektite sind eine Gruppe von natürlichen Gläsern, die auf eine spektakuläre Weise beim Einschlag größerer Meteorite auf der Erdoberfläche entstanden sind. Dabei entstand eine so gewaltige Energie, dass irdisches Material wie z. B. Gestein zu flüssigem Glas aufschmolz. Die flüssigen Glaskörper flogen dann sehr schnell recht weite Strecken durch die Luft, zum Teil sogar oberhalb der Atmosphäre. Bereits abgekühlt landeten sie dann an anderen Orten auf dem Boden in sogenannten Streufeldern. Das größte Tektitstreufeld der Erde befindet sich in Teilen Südostasiens und in Australien. Ein recht kleines Streufeld befindet sich jedoch in Mitteleuropa. Dadurch haben z. B. die Philippinen und Sachsen etwas gemeinsam, denn man kann dort auf Tektitsuche gehen. Mehr über die Entstehung der Tektite, ihre Formen und über das Sammeln von Tektiten wird im Bildvortrag mit zahlreichen attraktiven Beispielen vermittelt. Vor allem aber kann das Publikum erfahren, wo und wie man auf den Philippinen und in Sachsen jene faszinierendsten Gläser unseres Planeten finden kann.

Anmeldung: nicht erforderlich
Kosten: Eintritt frei

 

Termindetails

  Fotowettbewerb - Apfelbaum

Wann? - -

Fotografische Einblicke rund um den Apfelbaum gesucht

Motiviert durch den Programmpunkt „Parade der Apfelbäume“ im Bewerbungsbuch zur Kulturhauptstadt Europas 2025 plant das Museum für Naturkunde Chemnitz daran angelehnte Aktionen.

Mit dem Fotowettbewerb „Der Apfelbaum im Jahresverlauf“ widmet das Museum dem Apfelbaum eine eigene Ausstellung. Dafür werden noch Fotos von jahreszeitlichen „Gesichtern“ des Apfelbaums gesucht. Alle Natur- und Fotobegeisterten haben bis zum Einsendeschluss, dem 31. Mai 2022, Zeit ihr Werk einzureichen. Weitere Informationen sowie Teilnahmebedingungen zum Fotowettbewerb finden Sie hier oder auf unserer Website unter der Rubrik „digitale Reise“.

Der Apfelbaum (Malus domestica) ist im Erzgebirgsvorland die wichtigste Obstbaumart und ein prägendes Element der sächsischen Kulturlandschaft. Davon zeugen unter anderem Ortsnamen. Beispielsweise Affalter, ein Ortsteil der Stadt Lößnitz, ist von den althochdeutschen Wörtern afal oder aful (Apfel) und tra (Baum) abgeleitet.

Das Team des Museums für Naturkunde freut sich über Ihre Aufnahmen aus aller Welt.

 

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