Veranstaltungen am Museum für Naturkunde

Demnächst im Museum

Termine und Event's im Museum

24.10.2026 15:00 - 19:00 Uhr
Halloweenparty am Fenster in die Erdgeschichte

Dezember 2017 Januar 2018 Februar 2018
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
15 16
 
18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        
  • Sonderausstellung
  • Aktivitäten auf der Grabung
  • Führung
  • Arbeitsgemeinschaft
  • Angebote der Museumspädagogik
  • Sonderveranstaltung

Veranstaltung(en) - Januar 2018

Öffentliche Dienstagsführung

 
Insekten hautnah! Eine Führung durch das Insektarium

Zeit: 15:00 - 16:00
Veranstaltungsort: Museum für Naturkunde
Anmeldung: nicht erforderlich
Ansprechpartner: Volker Annacker
Kosten: 5,- € | erm. 2,50 €
Hinweise: Öffentliche Dienstagsführung für Erwachsene

 

AG Naturforscher

 

Die Evolution der Haie

Zeit: 17:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Museum für Naturkunde | Museumspädagogisches Kabinett
Anmeldung: erforderlich
Ansprechpartner: Dr. Thorid Zierold
Kosten: -
Hinweise: -

 

14:00 - 15:30 Uhr | Der geologische Präparator (Öffentliche Führung für Kinder & Jugendliche)

 

Nein, ein Präparator ist kein Dinosaurier! Nach einer Zeitreise ins Perm, erfahrt Ihr, wie wir unsere Funde aufbereiten, was Wissenschaftler daran erforschen und wann ein Objekt tatsächlich im Museum landet. Schließlich werdet Ihr selbst zu geologischen Präparatoren.

Für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren, Unser Projekt "Fenster in die Erdgeschichte" wird durch den ESF gefördert, daher ist das Angebot kostenfrei.

Voranmeldung unter fenster@naturkunde-chemnitz.de oder unter www.grabungsteam-chemnitz.de

Zeit: 14:00 - 15:30
Veranstaltungsort: Museum für Naturkunde
Ansprechpartner: Maria Schulz

 

18:30 Uhr | Vortragsreihe Freundeskreis

 

Referent: Dr. Karolin Moraweck, Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden

Thema: Vom Treibhaus zum Kalthaus - Was uns fossile Pflanzen über das Klima vor Jahrmillionen erzählen

Veranstaltungsort: DAStietz | Veranstaltungssaal, 3. Etage
Anmeldung: nicht erforderlich
Kosten: Eintritt frei
Hinweise: -

 

Termindetails

  Vortrag - Neues aus der Schwarmbebenregion Vogtland/NW-Böhmen: Quartärer Vulkanismus und rezente verdeckte Magmenaufstiege

Wann? - -

Im Vortrag spricht Dr. Horst Kämpf (Gastwissenschaftler am Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam) zur Herkunft von CO2-dominierten Gasen, rezenter Magma- und Erdbebentätigkeit sowie quartärem Vulkanismus in Westsachsen und Teilen Nordwest-Böhmens und Nordost-Bayerns.

In Tiefen von ca. 20 bis 6 km bebt es zwischen Marienbad und Leipzig/Halle nahezu ständig. Da die Bebenstärke meist unterhalb von Magnitude 1,5 liegt ist, das für Menschen nicht spürbar. In den letzten 40 Jahren traten im südlichen Vogtland und in NW-Böhmen immer wieder mittelstarke Bebenschwärme zwischen Magnitude 3 und 4,5 auf, die Anlass für das stetige Interesse der Bevölkerung sind. Die letzten Bebenschwärme dieser Größenordnung konnten im Mai/Juni 2018 mit einer maximalen Magnitude von 3,7 und zwischen Dezember 2020 und August 2021 mit Magnitude bis zu 3,2 detektiert werden.

Wiederholungsmessungen im Sinne von Zeitreihenuntersuchungen mittels Heliumisotopie (3He/4He) an CO2-dominierten Gasen aus Mineralquellen und Mofetten zeigten im Frühjahr 2000 und 2006 Anomalien, die die Wissenschaftler als verdeckte, d. h. nicht die Erdoberfläche erreichende Magmaintrusionen interpretierten. Bei Mytina/CZ, Neualbenreuth/D entdeckten die Wissenschaftler des GFZ Potsdam 2007 und 2015 bisher unbekannte Vulkane (Maare) quartären Alters (Mittelpleistozän, d. h. vor ca. 781.000–127.000 Jahren). An der Erforschung von drei weiteren bisher unbekannten Maaren östlich von Selb auf tschechischem und deutschem Territorium wird derzeitig geforscht. Diese drei unbekannten Vulkane werden mit Hilfe von Bohrkernen untersucht, die aus bis zu 400 m tiefen Bohrungen stammen.

Inwieweit passt das alles zusammen? Drohen der Region zukünftig Vulkanausbrüche oder kann Nutzen aus den aktiven Prozessen im Untergrund gezogen werden? Welche offenen Fragen stellen sich der Wissenschaft, und mit welchen Forschungsansätzen und Methoden sollen sie zukünftig bearbeitet und einer Lösung zugeführt werden? Welchen Beitrag in Zusammenarbeit mit Forschern könnten zukünftig Museen, Schulen, Medien und Behörden bzw. die Politik leisten?

Der Referent, Dr. Horst Kämpf, ist Geologe und hat an der ältesten montanwissenschaftlichen Universität der Welt, der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, studiert und promoviert.

 

Zurück