Veranstaltungen am Museum für Naturkunde

Demnächst im Museum

Termine und Event's im Museum

24.10.2026 15:00 - 19:00 Uhr
Halloweenparty am Fenster in die Erdgeschichte

September 2020 Oktober 2020 November 2020
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  • Sonderausstellung
  • Aktivitäten auf der Grabung
  • Führung
  • Arbeitsgemeinschaft
  • Angebote der Museumspädagogik
  • Sonderveranstaltung

Veranstaltung(en) - Oktober 2020

Junge Werkstatt – Mein Museum der Träume

 

Im Museum für Naturkunde wurde in diesem Jahr gemessen, gesägt, gefilmt und getöpfert. Schüler des Chemnitzer Schulmodells erweckten den Versteinerten Wald von Chemnitz durch Spiele, Trickfilme und Audiobeiträge zum Leben. Die Sonderausstellung zeigt die kreativen Ergebnisse, die Teil der neuen Dauerausstellung werden sollen, nun einer breiten Öffentlichkeit. Kommt zum Staunen, Stöbern und Spielen!

 

 

15:00 - 19:00 Uhr | Hang zur Kultur

 

Zum 4. Mal findet dieses Jahr das Stadtteilevent "Hang zur Kultur" auf dem Sonnenberg statt. Zahlreiche Akteure bieten ein vielfältiges Programm.

Auch in diesem Jahr lädt die wissenschaftliche Grabung des Museums für Naturkunde am "Fenster in die Erdgeschichte" Groß und Klein auf eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit vor 291 Millionen Jahren ein. In dieser Zeit kletterten Ursaurier auf urwaldartigen Bäumen, die bis zu 30 m in den Himmel ragten und riesige Hundertfüßer trappelten über den Waldboden. Als ein nahegelegener Vulkan ausbrach, bedeckte die Asche den Wald sowie seine Bewohner und konservierte alles für die Ewigkeit.

Seit 2011 wird der Versteinerte Wald auf dem Sonnenberg Stück für Stück freigelegt, wodurch es viele spannende Geschichten zu erzählen und tolle Funde zu bestaunen gibt.

Auch die kleinen Forscher sollen nicht zu kurz kommen - diese dürfen mit Schaufel und Pinsel selbst in einer Ausgrabung für Kinder einen Schatz suchen.

Zeit: 15:00 - 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Grabung "Fenster in die Erdgeschichte", Glockenstraße 16, 09130 Chemnitz
Anmeldung: nicht erforderlich
Ansprechpartner: Anne Förster
Kosten: kostenfrei 
Hinweise: es gelten die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln auf Grund der Cororna-Pandemie
 
Das Projekt „Fenster in die Erdgeschichte“ wird durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

 

 

AG Naturforscher - Gesteine auf Hochglanz polieren

 
Wie bringt man einen Amethyst, ein Stück versteinertes Holz oder einen Bernstein auf Hochglanz? Gemeinsam werden wir die Minerale und Fossilien schleifen.
 
Zeit: 17:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Museum für Naturkunde | Museumspädagogisches Kabinett
Anmeldung: erforderlich
Ansprechpartner: Dr. Thorid Zierold
Kosten: kostenfrei für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre
Hinweise:
 

Museumsnacht

 

Auf zur nächtlichen Entdeckungsreise!

18 – 23 Uhr Museumsrallye

Erforsche die phantastische Welt des Sammelns in einem Quiz und gewinne einen kleinen Schatz.

Alternatives Angebot: Kreativwerkstatt für zu Hause

Das Museum für Naturkunde hat unter der Maßgabe der Corona-Schutzmaßnahmen Angebote entwickelt, die Sie mit Ihrer Familie oder mit Freunden zu Hause erproben können.

 

Kratzbild: Gestalte ein Kratzbild mit urzeitlichen Motiven!

Materialkosten: 1,00 EUR

 

Bienenwachskerzen: Drehe dir eine Kerze und erleuchte die Nacht!

Materialkosten: 2,00 EUR

 

Würfelspiel Museumsgeschichten: Fertige Geschichtenwürfel an und erfinde mit deinen Freunden spannende Geschichten.

Materialkosten: 8,00 EUR

 

13:00 - 14:30 Uhr | Ferienprogramm Grabungshelfer

 

Als Grabungshelfer erfährst du, wie eine Ausgrabung abläuft. Du wirst selber aktiv und suchst nach Fossilien aus dem versteinerten Wald von Chemnitz. Anschließend hast du die Chance, deine Funde fachgerecht zu dokumentieren, um sie dann mit nach Hause zu nehmen.

Zeit: 13:00 - 14:30
Veranstaltungsort: Fenster in die Erdgeschichte | Glockenstraße 16
Anmeldung: erforderlich - unter 0371 27369367 oder unter fenster@naturkunde-chemnitz.de
Ansprechpartner: Anne Förster
Eintritt: frei
Hinweise: Es gelten die aktuellen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuellen Bestimmungen.

Die Angebote auf der Grabung werden durch den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

13:00 - 14:30 Uhr | Reise zum Vulkan

 

Zusammen erkunden wir auf einer Exkursion den Zeisigwald und begeben uns auf die Spur des Vulkans (ab 6 Jahre).

Zeit: 13:00 - 14:30
Veranstaltungsort: Treffpunkt ist die Dresdner Straße / Ecke Steinweg.
Anmeldung: erforderlich - unter 0371 27369367 oder fenster@naturkunde-chemnitz.de
Ansprechpartner: Anne Förster
Eintritt: frei
Hinweise: Es gelten die aktuellen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuellen Bestimmungen.

Die Angebote auf der Grabung werden durch den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

13:00 - 14:30 Uhr | Edle Steine

 

Achat, Quarz, Fluorit - was diese edlen Steine mit Chemnitz und dem Vulkanausbruch vor 291 Millionen Jahren zu tun haben, wollen wir gemeinsam auf der Grabung herausfinden.

Zeit: 13:00 - 14:30
Veranstaltungsort: Fenster in die Erdgeschichte | Glockenstraße 16
Anmeldung:erforderlich - unter 0371 27369367 oder fenster@naturkunde-chemnitz.de
Ansprechpartner: Anne Förster
Eintritt: frei
Hinweise: Es gelten die aktuellen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuellen Bestimmungen.

Die Angebote auf der Grabung werden durch den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

13:00 - 14:30 Uhr | Ferienprogramm Präparator

 

Du wirst zum geologischen Präparator und kannst selbst Geräte ausprobieren, Fossilien bearbeiten und so einen Einblick in ein spannendes Berufsfeld erhalten (ab 6 Jahre).

Zeit: 13:00 - 14:30
Veranstaltungsort: Fenster in die Erdgeschichte | Glockenstraße 16
Anmeldung: erforderlich - unter 0371 27369367 oder fenster@naturkunde-chemnitz.de
Ansprechpartner: Anne Förster
Eintritt: frei
Hinweise: Es gelten die aktuellen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuellen Bestimmungen. 

Die Angebote auf der Grabung werden durch den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

13:00 - 14:30 Uhr | Ferienprogramm Grabungshelfer

 

Als Grabungshelfer erfährst du, wie eine Ausgrabung abläuft. Du wirst selber aktiv und suchst nach Fossilien aus dem versteinerten Wald von Chemnitz. Anschließend hast du die Chance, deine Funde fachgerecht zu dokumentieren, um sie dann mit nach Hause zu nehmen.

Zeit: 13:00 - 14:30
Veranstaltungsort: Fenster in die Erdgeschichte | Glockenstraße 16
Anmeldung: erforderlich - unter 0371 27369367 oder unter fenster@naturkunde-chemnitz.de
Ansprechpartner: Anne Förster
Eintritt: frei
Hinweise: Es gelten die aktuellen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuellen Bestimmungen.

Die Angebote auf der Grabung werden durch den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

Termindetails

  Kinderstube der Haie – Chemnitz am Äquator

Wann? - -

Das heutige Chemnitz lag vor 330 Millionen Jahren – im Zeitalter des Unterkarbons – in Äquatornähe. In einer von Flüssen, Seen und Mooren geprägten Landschaft wuchsen hohe Bäume, die uns fremdartig vorkommen würden. Das Röhricht an Flussufern wurde von Ur-Schachtelhalmen gebildet. Dazwischen legten zwei Arten von Süßwasserhaien ihre Eier ab. An Land lebten Spinnentiere und Riesenhundertfüßer; im Wasser tummelten sich Krebstiere, Fische und Amphibien. Ein neues Ausstellungsensemble im Museum für Naturkunde Chemnitz gibt erstmals einen zusammenhängenden Einblick in eine Lebewelt, die etwa 40 Millionen Jahre älter ist als der Versteinerte Wald.

Im Zentrum der Ausstellung steht das Fossil des Jahres 2025 – die Hai-Eikapsel Fayolia sterzeliana. Johann Traugott Sterzel, der Gründungsdirektor Städtischen Naturwissenschaftlichen Sammlungen, fand die ersten rätselhaften Reste, die später nach ihm benannt werden sollten, 1879 in Sandgruben in Chemnitz-Borna. Ähnliche Funde, die zunächst als Pflanzenfossilien interpretiert wurden, beschrieben französische Wissenschaftler erst fünf Jahre später; nach weiteren vier Jahren kamen sie durch Vergleiche mit heutigen Knorpelfischeiern zu dem Schluss, dass es sich bei Fayolia um Eikapseln fossiler Haie handeln musste. Damit gehört die Chemnitzer Fayolia zu den ersten wissenschaftlich beschriebenen Arten der Gattung; geologisch ist sie der älteste Nachweis fossiler Haieier überhaupt. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts gelangen weitere Funde aus Sandgruben in Chemnitz-Borna; weitere Entdeckungen folgten um 2000. als dieselben Schichten beim Bau der neuen Autobahnanschlußstelle Chemnitz-Glösa angetroffen wurden.

Neben Fayolia kommt ein zweiter Typ fossiler Hai-Eikapseln vor – eine bislang unbeschriebene Art der Gattung Palaeoxyris. Beide Kapseltypen treten mehrmals nebeneinander auf einer Schichtfläche auf. Dies belegt, dass zwei verschiedene Arten von Haien gleichzeitig dasselbe Laichgebiet nutzten. Eier von Haifischen, die von einer ledrigen Membran umgeben sind, heften sich mit speziellen Haftfäden an Wasserpflanzen an. Über Monate wachsen die Embryonen, die sich von dem ebenfalls im Ei befindlichen Dottersack ernähren, zu Schlüpflingen heran. Wenn der Nahrungsvorrat im Ei aufgebraucht ist, durchschneiden sie die Kollagenmembran und begeben sich selbständig auf Nahrungssuche. In die Nähe erwachsener Tiere trauen sie sich allerdings erst ab einer gewissen Körpergröße, die sie vor Kannibalismus schützt.

Während sich Reste von Haien, abgesehen von Eikapseln, auf einen einzigen Kopfstachel beschränken, ist eine diverse Fauna an Land und im Wasser überliefert. Neben Skorpionen und anderen fossilen Spinnentieren wurden hier Reste des bis über 2,5 m langen Hundertfüßers Arthropleura gefunden, die den weltweit ältesten Beleg für dieses größte Gliedertier, das je auf der Erde gelebt hat, darstellen. Außer den Überresten diverser Fische trat das Fragment eines Amphibienschädels zutage, das als ältester Rest eines Tetrapoden (Vierfüßers) in Deutschland gilt. Auch die Flora zeigt eine für das Unterkarbon beachtliche Diversität und erlaubt die Rekonstruktion mehrerer voneinander unterscheidbarer Landschaftsbereiche. Damit liefert das Unterkarbon von Chemnitz-Borna und -Glösa, ähnlich dem Versteinerten Wald, einen wertvollen Einblick in die Evolution der Organismen und ihrer Umwelt in einem weit zurückliegenden Zeitfenster.

Die Ausstellung zum Unterkarbon von Chemnitz wird am 28. Mai 2025 um 17 Uhr mit Beiträgen von Prof. Dr. Ronny Rößler, dem Direktor des Museums für Naturkunde Chemnitz, und Katja Margarethe Mieth, der Direktorin der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen, eröffnet. Prof. Jörg W. Schneider von der TU Bergakademie Freiberg hält einen populärwissenschaftlichen Vortrag zur Einführung in die Geologie und Lebewelt des Chemnitzer Unterkarbons als einer für Europa einzigartigen Fossilfundstelle.

Der Eintritt ist frei.

Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen.

 

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Museum für Naturkunde Chemnitz | Moritzstraße 20, 09111Chemnitz
Öffnungszeiten Mo, Di, Do, Fr 9-17 Uhr | Sa, So 10-18 Uhr
www.naturkunde-chemnitz.de | info@naturkunde-chemnitz.de
Tel. 0371 - 488 45 51 | Fax 0371 - 488 45 97