Veranstaltungen am Museum für Naturkunde

Demnächst im Museum

Termine und Event's im Museum

20.05.2026 18:30 Uhr
Vortragsreihe Freundeskreis
23.05.2026 14:00 - 18:00 Uhr
Hang zur Kultur 2026

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  • Sonderausstellung
  • Aktivitäten auf der Grabung
  • Führung
  • Arbeitsgemeinschaft
  • Angebote der Museumspädagogik
  • Sonderveranstaltung

Veranstaltung(en) - Februar 2026

09:30 - 11:00 Uhr | Mit dem Kletterzwerg zum "Mittelpunkt der Erde"

 

Die dunkle Jahreszeit ist die beste Zeit für Geschichten.

Gemeinsam verfolgen wir die Helden von Jules Verne auf ihrer Reise zum Mittelpunkt der Erde: Ein verrücktes Forscherteam versucht, durch einen Vulkan ins Innere der Erde zu gelangen. Was für ein Zufall – auch in Chemnitz lädt ein Vulkan zur Forschungsreise ein. Dieser Vulkan brach vor 291 Mio. Jahren aus und verschüttete mit seiner Asche einen kompletten Wald mit all seinen kriechenden und kletternden Bewohnern. Lernt mit uns den Kletterzwerg, das Chemnitzion und ihre Freunde kennen.

Kreativangebot: Gestaltet eure eigene Reisegeschichte mit urzeitlichen Stempelmotiven.

Beginn: 10.02.2026: 09:30 Uhr - Ausgebucht!

              12.02.2026: 14:00 Uhr - Ausgebucht!

Dauer: 1 bis 1,5 Stunden; ab 6 Jahre, max. 20 Teilnehmer

nur unter Voranmeldung: Julia Hornickel (Tel.: 0371 488-4557, E-Mail: hornickel@naturkunde-chemnitz.de)

Veranstaltungsort: Museum für Naturkunde | Moritzstraße 20

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 

14:00 - 15:30 Uhr | Mit dem Kletterzwerg zum "Mittelpunkt der Erde"

 

Die dunkle Jahreszeit ist die beste Zeit für Geschichten.

Gemeinsam verfolgen wir die Helden von Jules Verne auf ihrer Reise zum Mittelpunkt der Erde: Ein verrücktes Forscherteam versucht, durch einen Vulkan ins Innere der Erde zu gelangen. Was für ein Zufall – auch in Chemnitz lädt ein Vulkan zur Forschungsreise ein. Dieser Vulkan brach vor 291 Mio. Jahren aus und verschüttete mit seiner Asche einen kompletten Wald mit all seinen kriechenden und kletternden Bewohnern. Lernt mit uns den Kletterzwerg, das Chemnitzion und ihre Freunde kennen.

Kreativangebot: Gestaltet eure eigene Reisegeschichte mit urzeitlichen Stempelmotiven.

Beginn: 10.02.2026: 09:30 Uhr - Ausgebucht!

              12.02.2026: 14:00 Uhr - Ausgebucht!

Dauer: 1 bis 1,5 Stunden; ab 6 Jahre, max. 20 Teilnehmer

nur unter Voranmeldung: Julia Hornickel (Tel.: 0371 488-4557, E-Mail: hornickel@naturkunde-chemnitz.de)

Veranstaltungsort: Museum für Naturkunde | Moritzstraße 20

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Termindetails

  Vortrag - Neues aus der Schwarmbebenregion Vogtland/NW-Böhmen: Quartärer Vulkanismus und rezente verdeckte Magmenaufstiege

Wann? - -

Im Vortrag spricht Dr. Horst Kämpf (Gastwissenschaftler am Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam) zur Herkunft von CO2-dominierten Gasen, rezenter Magma- und Erdbebentätigkeit sowie quartärem Vulkanismus in Westsachsen und Teilen Nordwest-Böhmens und Nordost-Bayerns.

In Tiefen von ca. 20 bis 6 km bebt es zwischen Marienbad und Leipzig/Halle nahezu ständig. Da die Bebenstärke meist unterhalb von Magnitude 1,5 liegt ist, das für Menschen nicht spürbar. In den letzten 40 Jahren traten im südlichen Vogtland und in NW-Böhmen immer wieder mittelstarke Bebenschwärme zwischen Magnitude 3 und 4,5 auf, die Anlass für das stetige Interesse der Bevölkerung sind. Die letzten Bebenschwärme dieser Größenordnung konnten im Mai/Juni 2018 mit einer maximalen Magnitude von 3,7 und zwischen Dezember 2020 und August 2021 mit Magnitude bis zu 3,2 detektiert werden.

Wiederholungsmessungen im Sinne von Zeitreihenuntersuchungen mittels Heliumisotopie (3He/4He) an CO2-dominierten Gasen aus Mineralquellen und Mofetten zeigten im Frühjahr 2000 und 2006 Anomalien, die die Wissenschaftler als verdeckte, d. h. nicht die Erdoberfläche erreichende Magmaintrusionen interpretierten. Bei Mytina/CZ, Neualbenreuth/D entdeckten die Wissenschaftler des GFZ Potsdam 2007 und 2015 bisher unbekannte Vulkane (Maare) quartären Alters (Mittelpleistozän, d. h. vor ca. 781.000–127.000 Jahren). An der Erforschung von drei weiteren bisher unbekannten Maaren östlich von Selb auf tschechischem und deutschem Territorium wird derzeitig geforscht. Diese drei unbekannten Vulkane werden mit Hilfe von Bohrkernen untersucht, die aus bis zu 400 m tiefen Bohrungen stammen.

Inwieweit passt das alles zusammen? Drohen der Region zukünftig Vulkanausbrüche oder kann Nutzen aus den aktiven Prozessen im Untergrund gezogen werden? Welche offenen Fragen stellen sich der Wissenschaft, und mit welchen Forschungsansätzen und Methoden sollen sie zukünftig bearbeitet und einer Lösung zugeführt werden? Welchen Beitrag in Zusammenarbeit mit Forschern könnten zukünftig Museen, Schulen, Medien und Behörden bzw. die Politik leisten?

Der Referent, Dr. Horst Kämpf, ist Geologe und hat an der ältesten montanwissenschaftlichen Universität der Welt, der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, studiert und promoviert.

 

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