Veranstaltungen am Museum für Naturkunde

Demnächst im Museum

Termine und Event's im Museum

20.05.2026 18:30 Uhr
Vortragsreihe Freundeskreis
23.05.2026 14:00 - 18:00 Uhr
Hang zur Kultur 2026

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Veranstaltung(en) - April 2026

18:30 Uhr | Vortragsreihe Freundeskreis

 

Vortrag von Dr. Steffen Trümper, Münster:

Als das Leben stillstand: Auf den Spuren eines Massensterbens in der Antarktis.

Vor 251 Millionen Jahren ereignete sich eine der größten uns bekannten Krisen des Lebens. Schätzungsweise 95 % aller Arten in den Meeren und Dreiviertel allen Lebens an Land verschwanden bei diesem Massensterbe-Ereignis, das das Ende eines ganzen Zeitalters markierte und daher als Perm-Trias-Ereignis bekannt ist. Wissenschaftler suchen in den Gesteinen aus aller Welt fieberhaft nach Hinweisen, um die Ursachen dieses Einschnitts und dessen Folgen zu verstehen. Ausgerechnet an einem der abgelegensten Orte der Erde gelang nun der Fund eines weiteren Archives dieses Massensterbens: im eisigen Herz der Ostantarktis! Pinguine, Gletscher und Fossilien – Der Vortrag nimmt die Zuhörer mit auf eine spannende Forschungsreise zu den Spuren einer vorzeitlichen Katastrophe am Ende der heutigen Welt.

 

Veranstaltungsort: Museum für Naturkunde, TIETZ | Museumspädagogik | 1. OG

Anmeldung: nicht erforderlich
Kosten: Eintritt frei

 

Termindetails

  Vortragsreihe Freundeskreis

Wann? -

Vortrag von Frank Hrouda: "Ein Leben zwischen zwei Klappen - Die Brachiopoden der Geraer Zechsteinlagune vor 255.000.000 Jahren"

Den meisten Bürgerinnen und Bürgern sind Brachiopoden vollkommen unbekannt - kein Wunder, denn heute gibt es von diesen ausschließlich im Meer lebenden Tieren auf der gesamten Erde nur noch etwa 370 verschiedene Arten. Die wenigen Menschen, denen Brachiopoden bekannt sind, gehören in der Regel zur "Gruppe" der Fossiliensammler oder Paläontologen. Auch das ist kein Wunder, denn im Laufe der Erdgeschichte seit dem Kambrium vor 540 Millionen Jahren existierten mindestens 30.000 Brachiopodenarten, die als Fossilien weltweit häufig gefunden werden. Oft verwechselt man sie dann
mit Muscheln, da Brachiopoden wie Muscheln ein Gehäuse, das prinzipiell aus zwei Schalen bzw. Klappen besteht, besitzen. Dennoch gehören Brachiopoden nicht einmal zu den Weichtieren, sondern bilden sogar einen eigenen Tierstamm.

Nicht weit von Chemnitz entfernt, wurden im ostthüringischen Gera schon seit dem 18. Jahrhundert "versteinerte" Brachiopoden gesammelt. Auch heute liefern Bauaufschlüsse immer wieder attraktive Fundmöglichkeiten. Die Brachiopoden aus Gera stammen aus der Zeit des Unteren Zechstein (Oberperm) vor etwa 255 Millionen Jahren. Damals bedeckten sie zum Teil massenhaft den Boden des flachen Zechsteinmeeres. Nachdem im Vortrag grundlegende Erkenntnisse zu Brachiopoden vermittelt werden, stehen im zweiten Teil anschauliche Beschreibungen einiger erstaunlicher Vertreter der 19 verschiedenen Brachiopodenarten, die aus dem Stadtgebiet von Gera bekannt sind, im Mittelpunkt.

Der Vortrag richtet sich nicht nur an Fossiliensammler, sondern an alle, die sich für faszinierende Welten vor unserer Zeit begeistern können. Zudem erhält jeder Vortragsgast einen Brachiopoden als Andenken zum Mitnehmen.

Veranstaltungsort: DAStietz | Veranstaltungssaal | 3. Etage

Anmeldung: nicht erforderlich
Kosten: Eintritt frei

 

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Museum für Naturkunde Chemnitz | Moritzstraße 20, 09111Chemnitz
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