Veranstaltungen am Museum für Naturkunde

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Termine und Event's im Museum

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  • Sonderausstellung
  • Aktivitäten auf der Grabung
  • Führung
  • Arbeitsgemeinschaft
  • Angebote der Museumspädagogik
  • Sonderveranstaltung

Veranstaltung(en) - März 2026

18:30 Uhr | Vortragsreihe Freundeskreis

 

Vortrag von Jens und Heidi Hering, Limbach-Oberfrohna:

Tschad – durch das Tibesti-Gebirge zu den Ounianga-Seen.

Im Mai 2025 bereisten Jens Hering und seine Frau Heidi bereits zum fünften Mal seit 2021 den Tschad, das Herz Afrikas. Ein Schwerpunkt der ornithologisch ausgerichteten Touren waren mehrfach das Gebiet von Ounianga, die größte Seenlandschaft der Sahara. Zudem besuchten sie auf den Spuren des berühmten Afrikaforschers Gustav Nachtigal das Tibesti-Gebirge im Nordwesten des Landes, in dem über ein halbes Jahrhundert keine Ornithologen mehr geforscht haben. Dabei stand auch die Untersuchung eines der entlegensten Orte unserer Erde auf dem Programm. An einem Tag wurde der Ab- und Aufstieg in den 1.000 m tiefen Vulkankrater des Trou au Natron gewagt, um erstmals überhaupt die Vogelwelt in diesem "Höllenloch" zu studieren. Wenig später gelang ein mehr als überraschender Fund in einem von Vulkanstein geprägten Gebirgstal. Die Entdeckung unzähliger tausende Jahre alter Bruthöhlen in sogenanntem Ignimbrit ließ dabei die Ergebnisse zu den aktuell vorkommenden Brutvögeln verblassen. Fasziniert von dem Fund wurden in den Folgejahren neue Reisen ins Tibesti unternommen, mit dem Ziel, die geheimnisvollen Löcher weiter aufzuklären. Schließlich werden einzigartige Fotos aus dem südlichen Tschad den Vortrag abrunden, wo im Februar 1960 am Chari-Fluss der berühmte DDR-Tierfotograf Helmut Drechsler tödlich verunglückte. Ein Ziel war hier das Auffinden der Absturzstelle und des Grabes.

 

Veranstaltungsort: Museum für Naturkunde, TIETZ | Museumspädagogik | 1. OG

Anmeldung: nicht erforderlich
Kosten: Eintritt frei

 

13:00 - 17:00 Uhr | Frühlingsfest mit Saatgut- und Pflanzentauschbörse

 

Der Winterschlaf der Natur ist beendet, und nicht nur Knospen erblühen zu neuem Leben – die Menschen tummeln sich auf den Straßen und in den Gärten. Das Museum für Naturkunde lädt alle Frühlingsbegeisterten am 28. März 2026 von 13:00 bis 17:00 Uhr zum Frühlingsfest mit Saatgut- und Pflanzentauschbörse ein.

Groß und Klein können sich kreativ beim Frühlings- und Osterbasteln austoben: Osternestchen, blühende Ostereier und thematisch passende Glitzertattoos stehen auf dem Plan. Kleine Detektive kommen bei der Schatzsuche „Wer legt was?“ durch die Dauerausstellung auf ihre Kosten. Zum Experimentieren lädt auch der ASR der Stadt Chemnitz ein. An seiner Station Bio stehen Abfallverwertung und Biokreislauf im Mittelpunkt. Imker Peter Wagner vom Murschnitzer Hof bietet neben Honig auch Wissenswertes zum Thema Bienen an. Die Stadtbibliothek inspiriert mit ihrer mobilen Buchausleihe zu eigenen kreativen gärtnerischen Projekten. Außerdem beantwortet der Stachelnasen Zwickauer Land e. V. alle Fragen rund um das Thema Igel. Wer einen Igel mit nach Hause nehmen möchte, kann am Stand kleine Wolligel basteln.

Haus-, Klein- und Blumentopfgärtner sind dazu aufgerufen, Saatgut und Pflanzen mitzubringen, zu tauschen und so die natürliche grüne Vielfalt zu erhalten. Wer größere Mengen anbieten möchte, kann sich für einen Tauschtisch bei Anne Förster anmelden (Tel.: 0371 488-4555, E-Mail: foerster@naturkunde-chemnitz.de).

Claudia Huwe-Klug thematisiert um 15:00 Uhr in ihrem Vortrag „Igel in Not – wie können wir helfen?“ die Besonderheiten im Umgang mit Igeln und was wir alle dabei beachten sollten.

Wir freuen uns auf einen kreativen Nachmittag und einen inspirierenden Austausch über gärtnerische Erfolge!

Wir freuen uns auf einen kreativen Nachmittag und einen inspirierenden Austausch über gärtnerische Erfolge!

 

Termindetails

  Vortragsreihe Freundeskreis

Wann? -

Vortrag von Dr. Sebastian Voigt, Urweltmuseum GEOSKOP, Thallichtenberg:

Kusel und seine Ursaurier

Rekonstruktion eines 300 Millionen Jahre alten Ökosystems von Weltrang

 

Kusel, etwa auf halbem Wege zwischen Kaiserslautern und Trier im südwestlichen Rheinland-Pfalz gelegen, ist die kleinste Kreisstadt Deutschlands – und die Heimat der ältesten Saurier des Landes. In einem aktiven Steinbruch am Remigiusberg unweit von Kusel befindet sich eine einzigartige Lagerstätte mit Fossilien urzeitlicher Amphibien und Reptilien. Die zugehörigen Vierfüßer-Reste sind knapp 300 Millionen Jahre alt und nach Vielfalt, Häufigkeit und Qualität für diesen erdgeschichtlichen Zeitabschnitt (Karbon/Perm-Grenzbereich) einmalig auf der Welt. Kontinuierliche systematische Grabungen am Remigiusberg haben neben den Ursauriern auch Fossilien von kraut-, busch- und baumartigen Pflanzen, Muscheln, Schnecken, Tausendfüßern, Insekten, Haien, Schmelzschuppenfischen, Lungenfischen, Quastenflossern und vielen anderen Organismen des späten Erdaltertums geliefert. Zusammen mit geologischen Untersuchungen der fossilführenden Schichten ist eine erstaunlich detaillierte Rekonstruktion diverser Lebensbereiche der einstigen Fauna und Flora möglich. Kommen Sie mit auf eine etwas kriminalistisch anmutende Reise in eine Zeit, als die Pfalz am Äquator lag! 

 

Veranstaltungsort: Museum für Naturkunde, TIETZ | Museumspädagogik | 1. OG

 

Anmeldung: nicht erforderlich
Kosten: Eintritt frei

 

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