Veranstaltungen am Museum für Naturkunde

Demnächst im Museum

Termine und Event's im Museum

20.05.2026 18:30 Uhr
Vortragsreihe Freundeskreis
23.05.2026 14:00 - 18:00 Uhr
Hang zur Kultur 2026

April 2026 Mai 2026 Juni 2026
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
        1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19
 
21 22
 
24
25 26 27 28 29 30 31
  • Sonderausstellung
  • Aktivitäten auf der Grabung
  • Führung
  • Arbeitsgemeinschaft
  • Angebote der Museumspädagogik
  • Sonderveranstaltung

Veranstaltung(en) - Mai 2026

18:30 Uhr | Vortragsreihe Freundeskreis

 

Vortrag von PD Dr. Christina Ifrim, Eichstätt:

Neues über den größten Ammoniten der Welt.

Der größte Ammonit der Welt kommt aus Deutschland. Seit seinem Fund 1895 ist er weltberühmt, war aber wegen seiner Größe bisher nicht mit anderen Ammoniten vergleichbar. Ähnliche Ammoniten wurden in Nordamerika gefunden. Christina Ifrim, die wissenschaftliche Leiterin des Jura-Museums Eichstätt, hat die historischen und viele bislang unbekannte Exemplare mit einem internationalen Forscherteam bearbeitet und dabei zwei bisher kaum bekannte Fundstellen in Mexiko und England erforscht. Dort liegen die Giganten im Gelände, was den Vorteil hat, dass die Abfolgen mit modernen Methoden gut datierbar sind. Die Reisen waren mit einer Reihe von Abenteuern verbunden, aber der Einsatz hat sich gelohnt: durch die vielen neuen Geländedaten und Exemplare ist der größte Ammonit der Welt inzwischen viel besser verstanden. Der Vortrag gibt Einblicke in ein internationales Forschungsprojekt, das eine ganze Reihe überraschender Erkenntnisse brachte.

 

Veranstaltungsort: Museum für Naturkunde, TIETZ | Museumspädagogik | 1. OG

Anmeldung: nicht erforderlich
Kosten: Eintritt frei

 

14:00 - 18:00 Uhr | Hang zur Kultur 2026

 

Fossilien entdecken zum „Hang zur Kultur“

Herzlich willkommen am „Fenster in die Erdgeschichte“! Erkundet unser Grabungsgelände mit einem Quiz. Grabt im „Geologischen Klassenzimmer“ selbst versteinerte Schätze aus. Oder wie wäre es mit einem Glitzer-Tattoo von eurem Lieblingsfossil?

Unglaublich, aber wahr: Unter der Stadt Chemnitz liegt ein versteinerter Wald. Wir graben hier ein Stück davon aus. Fossilien wie Chemnitzion, ein urzeitlicher Lurch, geben Einblicke in den einstigen Urwald. Er wurde vor 291 Millionen Jahren von Vulkanasche bedeckt und so konserviert.

 

Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei.

Ort: Fenster in die Erdgeschichte, Glockenstraße 16, 09130 Chemnitz

 

Ansprechpartnerin: Julia Hornickel (0371 488-4557 oder hornickel@naturkunde-chemnitz.de).

Hinweise: Die Veranstaltung wird im Rahmen des ESF Plus-Projekts „Fenster in die Erdgeschichte“ (Antragsnummer: 100731465) von der Europäischen Union kofinanziert. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

 

Termindetails

  A Crack in Deep Time

Wann? -

Vor 291 Millionen Jahren lag Chemnitz in der Nähe des Äquators. Unter dem zunehmend warmen und trockenen Klima des Perms wuchs in einer feuchten Oase ein subtropischer Urwald, der vom Ausbruch des Zeisigwaldvulkans begraben wurde. Dadurch hielt der versteinerte Wald Chemnitz, der heute inmitten der Stadt ausgegraben wird, das Leben einer fernen Vergangenheit in einer Momentaufnahme fest.

Gegenwärtig sind die Lebensbedingungen auf der Erde wieder in einer Veränderung begriffen. Ein Artensterben ist im Gange, das neben anderen maßgeblich vom Menschen beeinflussten Faktoren auch durch die rasante Erwärmung des Planeten verursacht wird. Wird sich die Pflanzenwelt an den Klimawandel anpassen können? Und was können wir von der Vergangenheit der Erde für ihre Zukunft lernen?

Im Rahmen der Ausstellung NEW ECOLOGIES Gegenwarten II haben Ooze (Eva Pfannes und Sylvain Hartenberg) und Marjetica Potrč einen künstlichen Riss in das Bauloch vor dem Tietz gegraben, in dem versteinerte Bäume und ihre Nachfahren, die als lebende Fossilien heute noch gedeihen, aufeinandertreffen. Sehen wir in diesen Pflanzen der heißen Vergangenheit die Pflanzen der heißen Zukunft? Was bedeuten klimatische Veränderungen für unsere gegenwärtige Pflanzenwelt, für uns Menschen und unsere Beziehungen zur Natur?

Zusammen mit Sten Gillner, Leiter des Botanischen Gartens Chemnitz, und den Projektpartnern Ronny Rößler und Ilja Kogan vom Museum für Naturkunde Chemnitz wollen wir diese Fragen diskutieren und in die Pflanzenwelt der Urzeit und Zukunft eintauchen. Mit einer Grußbotschaft von Ooze besuchen wir das Kunstwerk A Crack in Deep Time | Urzeit-Riss im Bauloch vor dem Tietz.

 

Zurück

Museum für Naturkunde Chemnitz | Moritzstraße 20, 09111Chemnitz
Öffnungszeiten Mo, Di, Do, Fr 9-17 Uhr | Sa, So 10-18 Uhr
www.naturkunde-chemnitz.de | info@naturkunde-chemnitz.de
Tel. 0371 - 488 45 51 | Fax 0371 - 488 45 97