Veranstaltungen am Museum für Naturkunde

Demnächst im Museum

Termine und Event's im Museum

20.05.2026 18:30 Uhr
Vortragsreihe Freundeskreis
23.05.2026 14:00 - 18:00 Uhr
Hang zur Kultur 2026

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  • Sonderausstellung
  • Aktivitäten auf der Grabung
  • Führung
  • Arbeitsgemeinschaft
  • Angebote der Museumspädagogik
  • Sonderveranstaltung

Veranstaltung(en) - März 2025

Wilde Nachbarn | Tiere des Erzgebirges

 

Von der wenige cm großen Wasserfledermaus bis zum 300 kg schweren Rothirsch und vom nächtlichen Großräuber Uhu bis zur schlanken tagaktiven Kreuzotter – die Fauna des Erzgebirges ist vielgestaltig und hält neben den allgemein bekannten Vertretern der Vierbeiner- und Vogelwelt auch mancherlei Überraschung bereit.

Plakat zur Ausstellung „Wilde Nachbarn“. Wasserfledermaus. Foto: Dominik Kwetkat.

Die Ausstellung führt durch die typischen Lebensräume der Tierarten vom urbanen Raum über die stark überprägte Kulturlandschaft bis zu naturnahen Wäldern und Gebirgsregionen. Neben heimischen Tierarten wie dem Wildschwein oder dem Kuckuck sind auch invasive Spezies wie der Waschbär oder der Marderhund zu sehen, die vom Menschen eingeführt wurden und sich seit einigen Jahrzehnten in Mitteleuropa ausbreiten. Dies gilt auch für zwei der vier vorgestellten Hirscharten: während das Reh und der Rothirsch einheimisch sind, kamen der Damhirsch und der Sikahirsch als Jagdwild nach Deutschland.

Eintritt: Erwachsene 4 Euro, ermäßigt 2,50 Euro (Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre kostenfrei)

 

18:00 - 20:00 Uhr | Präsentation des Fossils des Jahres 2025

 

Jedes Jahr zeichnet die Paläontologische Gesellschaft besondere Fossilien mit dem Titel „Fossil des Jahres“ aus. Damit wird nicht nur ihre Bedeutung für die Wissenschaft hervorgehoben, sondern auch Personen und Institutionen gewürdigt, die diese Fossilien finden, erforschen und ausstellen.

2025 fiel die Wahl auf die fossile Hai-Eikapsel Fayolia sterzeliana aus dem Unterkarbon von Chemnitz-Borna und Chemnitz-Glösa. Das Vorkommen im Norden der Kulturhauptstadt hat noch mehr Sensationsfunde geliefert, darunter den ältesten Nachweis des Riesenhundertfüßers Arthropleura und den ältesten Vierbeiner-Rest Deutschlands. Auch die Haifischeier, die von zwei verschiedenen Arten von Süßwasserhaien stammen, sind die ältesten Fundes des Typs. Eine neue Sonderausstellung zeigt den Lebensraum aus der Zeit von vor 330 Millionen Jahren (und damit 40 Millionen Jahre vor dem Versteinerten Wald), als Chemnitz nicht nur am Äquator, sondern auch auf der Südhalbkugel lag.

Die Sonderausstellung wird mit einem Grußwort des Präsidenten der Paläontologischen Gesellschaft eröffnet. Vorträge von Prof. Dr. Jürgen Kriwet aus Wien und Dr. Jan Fischer aus der Pfalz – beides ausgewiesene Experten für Haie und Hai-Eikapseln – führen populärwissenschaftlich in die Thematik ein. Musik sowie Snacks und Getränke sorgen für eine gelungene Kulturhauptstadt-Veranstaltung in einem festlichen Ambiente. Die Präsentation bildet den Auftakt für das 50. Jahrestreffen des Arbeitskreises Wirbeltierpaläontologie in der Paläontologischen Gesellschaft, das am 15. und 16. März am Museum für Naturkunde stattfindet.

Ort: Tietz, Museum für Naturkunde, 1. Etage

Eintritt: frei

 

Termindetails

  Glanzlichter der Naturfotografie 2025

Wann? - -

Auch 2025 macht der internationale Wettbewerb „Glanzlichter der Naturfotografie“ in Chemnitz Station. Dank dem moderneren Auftreten mit neuem Design und einer verstärkten Online-Präsenz schreibt der seit 1999 jährlich ausgetragene Wettbewerb Rekordzahlen: insgesamt gingen bei den Juroren diesmal 22.692 Einsendungen von 949 Fotografen aus 35 Ländern ein.
 
 
Zum Sieger wurde die „Mahlzeit“ vom Norweger Pål Hermansen gekürt. Das Foto, das mit einer Drohne über Spitzbergen aufgenommen wurde, zeigt einen Eisbären, der sich soeben an einem Walross gütlich getan hat – dabei ist die Beute größer, als der Bär selbst. Neben dieser martialischen Szene finden sich zauberhafte Landschaften, faszinierende Detailaufnahmen, nächtliche Studien und witzige Schnappschüsse. Zum Schmunzeln sind auch viele Bildtitel wie der „Schmetterlingskuss“ für zwei an die Form von Lippen erinnernden Grashalme, auf denen ein Falter sitzt, oder „Heilige Dreifaltigkeit“ für drei Eulen in einer Kirchenfassade. Die Bilder sind in acht thematische Kategorien eingeteilt; außerdem gibt es den „Junior Award“ für Fotografen unter 18 Jahren. Die Ausstellung „Glanzlichter der Naturfotografie 2025“ ist vom 13. November 2025 bis zum 18. Januar 2025 im Museum für Naturkunde Chemnitz zu sehen.
 

Ort: Tietz, Museum für Naturkunde 1. OG

Eintritt: Erwachsene 4,00 € / Ermäßigt 2,50 € / Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre kostenfrei

 

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