Veranstaltungen am Museum für Naturkunde

Demnächst im Museum

Termine und Event's im Museum

20.05.2026 18:30 Uhr
Vortragsreihe Freundeskreis
23.05.2026 14:00 - 18:00 Uhr
Hang zur Kultur 2026

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  • Sonderausstellung
  • Aktivitäten auf der Grabung
  • Führung
  • Arbeitsgemeinschaft
  • Angebote der Museumspädagogik
  • Sonderveranstaltung

Veranstaltung(en) - Juni 2025

18:30 Uhr | Vortragsreihe Freundeskreis

 

Vortrag von Dr. Lutz Kunzmann, Dresden:

Was den Baltischen Bernsteinwald und die Vegetation der Lausitzer Küstenmoore verbindet.

Wer hat nicht schon einmal Bernstein an der Ostseeküste gesucht?! Er stammt von der küstennahen baltischen Lagerstätte in der Russischen Föderation, in Polen sowie den baltischen Staaten und wird durch Meeresströmungen weit verdriftet. Schon in prähistorischer Zeit wurde baltischer Bernstein als Schmuckstein verwendet und in vielen Regionen Europas gehandelt. Umso erstaunlicher ist es, dass es zum weltweit größten Bernsteinvorkommen immer noch offene wissenschaftliche Fragen gibt. Wie sah der „Bernsteinwald“ aus? Welche Pflanzen waren die Hauptlieferanten des Harzes? Wann, wo und wie lange existierte der „Bernsteinwald“? Der Vortrag greift moderne Modellvorstellungen zum baltischen „Bernsteinwald“ auf, die auf neuen Forschungsergebnissen zu den im Bernstein eingeschlossenen Pflanzenresten beruhen. Eine neue Erkenntnis ist dabei, dass „Bernsteinwald“ und tertiäre Küstenmoore der Lausitz viele Gemeinsamkeiten hatten.

 

Veranstaltungsort: Museum für Naturkunde, TIETZ | Museumspädagogik | 1. OG

Anmeldung: nicht erforderlich
Kosten: Eintritt frei

 

Termindetails

  Vortragsreihe Freundeskreis

Wann? -

Vortrag von PD Dr. Christina Ifrim, Eichstätt:

Neues über den größten Ammoniten der Welt.

Der größte Ammonit der Welt kommt aus Deutschland. Seit seinem Fund 1895 ist er weltberühmt, war aber wegen seiner Größe bisher nicht mit anderen Ammoniten vergleichbar. Ähnliche Ammoniten wurden in Nordamerika gefunden. Christina Ifrim, die wissenschaftliche Leiterin des Jura-Museums Eichstätt, hat die historischen und viele bislang unbekannte Exemplare mit einem internationalen Forscherteam bearbeitet und dabei zwei bisher kaum bekannte Fundstellen in Mexiko und England erforscht. Dort liegen die Giganten im Gelände, was den Vorteil hat, dass die Abfolgen mit modernen Methoden gut datierbar sind. Die Reisen waren mit einer Reihe von Abenteuern verbunden, aber der Einsatz hat sich gelohnt: durch die vielen neuen Geländedaten und Exemplare ist der größte Ammonit der Welt inzwischen viel besser verstanden. Der Vortrag gibt Einblicke in ein internationales Forschungsprojekt, das eine ganze Reihe überraschender Erkenntnisse brachte.

 

Veranstaltungsort: Museum für Naturkunde, TIETZ | Museumspädagogik | 1. OG

Anmeldung: nicht erforderlich
Kosten: Eintritt frei

 

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