1815 fand der Freiberger Student Heinrich Adolph Leberecht Schippan (1794-1837) im Porphyrsteinbruch auf dem Gelände des Steinkohlenwerkes seines Vaters in Flöha-Gückelberg eine fossile Kostbarkeit von Weltrang. Während er den dreiteiligen Fund umgehend der Sammlung seines akademischen Lehrers Abraham Gottlob Werner (1749-1817) übergab, behielt er ein weiteres, später auf der Halde aufgetauchtes Stück für sich.
Das Stück voller geheimnisvoller Ausstrahlung blieb bis heute ein sensationeller Einzelfund – ein Umstand, der wohl auch seine bewegte und undurchsichtige Sammlungsgeschichte verursachte und weltweit Sammler und Forscher regelrecht elektrisierte. Die Reihe der Begehrlichkeiten reicht um die Welt, von Freiberg nach Berlin, Dresden, Chemnitz, London, Stockholm bis nach Lucknow in Indien. Und dies sind nur die unzweifelhaft belegten Orte, in die geschnittene Scheiben des versteinerten Farnes verbracht wurden. Es bleiben mehr Fragen als Antworten.