Veranstaltungen am Museum für Naturkunde

Demnächst im Museum

Termine und Event's im Museum

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  • Sonderausstellung
  • Aktivitäten auf der Grabung
  • Führung
  • Arbeitsgemeinschaft
  • Angebote der Museumspädagogik
  • Sonderveranstaltung

Veranstaltung(en) - November 2022

17:00 - 18:00 Uhr | AG Naturforscher - Blick hinter die Kulissen: Wie entsteht eine Ausstellung? - Teil 3

 

Bisher haben wir gemeinsam spannende Themen ausgewählt und ganz viele Fragen dazu notiert. Ihr habt Museumsberufe kennengelernt und unser "Junior-Kurator" Julius hat die Fragerunde geleitet.

Zum Termin im November werden wir weitere Fragen zu den Themen "Ausgestorben wie Dodo und Wandertaube" und "Das Leben in den Weltmeeren" sammeln. Dann gilt es eine Entscheidung zu treffen! Welches Ausstellungsthema wollen wir mit welchen Objekten umsetzen? Ich bin gespannt, wie ihr euch als Biologen, Präparatoren, Paläontologen, Museumswächter, Vermittler und Öffentlichkeitsbeauftragte entscheiden werdet.

Ort: Museum für Naturkunde | Museumspädagogisches Kabinett

Termin: 01.11.2022, 17-18 Uhr

Ansprechpartnerin: Dr. Thorid Zierold

Eintritt: kostenfrei, Voranmeldung erforderlich bei Dr. Thorid Zierold (zierold@naturkunde-chemnitz.de).

 

18:30 - 19:30 Uhr | Vortrag - Neues aus der Schwarmbebenregion Vogtland/NW-Böhmen: Quartärer Vulkanismus und rezente verdeckte Magmenaufstiege

 

Im Vortrag spricht Dr. Horst Kämpf (Gastwissenschaftler am Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam) zur Herkunft von CO2-dominierten Gasen, rezenter Magma- und Erdbebentätigkeit sowie quartärem Vulkanismus in Westsachsen und Teilen Nordwest-Böhmens und Nordost-Bayerns.

In Tiefen von ca. 20 bis 6 km bebt es zwischen Marienbad und Leipzig/Halle nahezu ständig. Da die Bebenstärke meist unterhalb von Magnitude 1,5 liegt ist, das für Menschen nicht spürbar. In den letzten 40 Jahren traten im südlichen Vogtland und in NW-Böhmen immer wieder mittelstarke Bebenschwärme zwischen Magnitude 3 und 4,5 auf, die Anlass für das stetige Interesse der Bevölkerung sind. Die letzten Bebenschwärme dieser Größenordnung konnten im Mai/Juni 2018 mit einer maximalen Magnitude von 3,7 und zwischen Dezember 2020 und August 2021 mit Magnitude bis zu 3,2 detektiert werden.

Wiederholungsmessungen im Sinne von Zeitreihenuntersuchungen mittels Heliumisotopie (3He/4He) an CO2-dominierten Gasen aus Mineralquellen und Mofetten zeigten im Frühjahr 2000 und 2006 Anomalien, die die Wissenschaftler als verdeckte, d. h. nicht die Erdoberfläche erreichende Magmaintrusionen interpretierten. Bei Mytina/CZ, Neualbenreuth/D entdeckten die Wissenschaftler des GFZ Potsdam 2007 und 2015 bisher unbekannte Vulkane (Maare) quartären Alters (Mittelpleistozän, d. h. vor ca. 781.000–127.000 Jahren). An der Erforschung von drei weiteren bisher unbekannten Maaren östlich von Selb auf tschechischem und deutschem Territorium wird derzeitig geforscht. Diese drei unbekannten Vulkane werden mit Hilfe von Bohrkernen untersucht, die aus bis zu 400 m tiefen Bohrungen stammen.

Inwieweit passt das alles zusammen? Drohen der Region zukünftig Vulkanausbrüche oder kann Nutzen aus den aktiven Prozessen im Untergrund gezogen werden? Welche offenen Fragen stellen sich der Wissenschaft, und mit welchen Forschungsansätzen und Methoden sollen sie zukünftig bearbeitet und einer Lösung zugeführt werden? Welchen Beitrag in Zusammenarbeit mit Forschern könnten zukünftig Museen, Schulen, Medien und Behörden bzw. die Politik leisten?

Der Referent, Dr. Horst Kämpf, ist Geologe und hat an der ältesten montanwissenschaftlichen Universität der Welt, der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, studiert und promoviert.

 

Glanzlichter der Naturfotografie 2022

 
Das Museum für Naturkunde Chemnitz öffnet am 24. November 2022 die Sonderausstellung „Glanzlichter der Naturfotografie 2022“. Die Bilderschau ist bis zum 15. Januar 2022 in den Räumlichkeiten des Museums im Tietz zu sehen.
 
 

Termindetails

  "Auf die Beete, fertig, los!! Einführungsveranstaltung

Wann? - -

Wann? 02.10.2021

"Auf die Beete, fertig, los!" - Bau dein eigenes Hochbeet

Bis zum 29. September können sich Kinder und Jugendliche mit Familie zum Bau von Hochbeeten anmelden. In einer gemeinsamen Aktion entstehen Hochbeete – für das eigene zu Hause und für Gemeinschaftsgärten in Chemnitz.

Gestalte deine eigene grüne Oase und die Stadt, in der du lebst! Der Startschuss hierzu fällt am 2. Oktober 2021 im Gemeinschaftsgarten UniPaRadieschen, wo ihr erfahrt, warum Hochbeete aus Gärten nicht mehr wegzudenken sind. Ihr erforscht besondere Freundschaften in einem Beet: Welche Pflanzenarten mögen sich und welche stehen auf Kriegsfuß?

Gemeinsam mit dem Holzkombinat e. V. testet ihr später eure handwerklichen Fähigkeiten und setzt das individuell geplante Hochbeet für den Balkon oder Garten mit eurer Familie in die Tat um. Ein zweites Hochbeet baut ihr z. B. für Gemeinschaftsgärten in Chemnitz und gestaltet so den städtischen Lebensraum für alle etwas grüner.

Auf dem Außengelände des Museums für Naturkunde „Fenster in die Erdgeschichte“ zeigen wir euch, wie die Hochbeete befüllt werden. Außerdem erkunden wir gemeinsam die Natur vor 291 Millionen Jahren, als in Chemnitz ein Vulkan ausbrach und seine Asche einen urzeitlichen Wald unter sich begrub.

Die Teilnahme erfolgt nur unter Voranmeldung bei Isabelle Ehle (E-Mail: ehle@naturkunde-chemnitz.de; Tel.: 0371 488-4555; bis 29.09.2021). Das Angebot ist kostenfrei. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des Aktionsprogramms Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche.

Zeit: 14 Uhr Veranstaltungsort: "UniPaRadieschen", Vetterstraße 52

Es gelten die aktuellen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuellen Bestimmungen.

Ansprechpartner

Frau Isabelle Ehle

Museumspädagogin

Museum für Naturkunde Chemnitz

Moritzstr. 20

09111 Chemnitz

E-Mail: ehle@naturkunde-chemnitz.de

Telefon: 0371 488-4555

 

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