Veranstaltungen am Museum für Naturkunde

Demnächst im Museum

Termine und Event's im Museum

24.10.2026 15:00 - 19:00 Uhr
Halloweenparty am Fenster in die Erdgeschichte

May 2019 June 2019 July 2019
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  • Sonderausstellung
  • Aktivitäten auf der Grabung
  • Führung
  • Arbeitsgemeinschaft
  • Angebote der Museumspädagogik
  • Sonderveranstaltung

Veranstaltung(en) - June 2019

Familienzeit im Insektarium

 

Insekten hautnah erleben und gemeinsam Kreativität entdecken stehen im Fokus. Ein entomologischer Wunderbaum kann auf phantasievolle Weise gestaltet werden.

Erfahren Sie mehr in unserem Faltblatt.


Veranstaltungsort: Museum für Naturkunde | Insektarium

 

10:00 - 17:00 Uhr | Kindertag

 

In einem bunten Programm an verschiedenen Stationen erfahren große und kleine Forscher Details über die Entstehung des Versteinerten Waldes in Chemnitz, seiner Bewohner und die Arbeit der Forscher.

 

Hinweis:

AUfgrund der Demonstrationen ist die Grabung fußläufig über die Absperrung auf der Hainstraße, oder über die Sonnenstraße/Uhlandstraße bzw. mit dem Auto über den Theodor-Körner-Platz erreichbar.

 

Entomologische Arbeitsgemeinschaft

 

Thema: Auf den Spuren der Spanner: Schmetterlingsforschung am Museum für Naturkunde Chemnitz.
Referent: Dipl.-Biologe Sven Erlacher (Chemnitz)

Vortragszeit: 19:00 - 20:00 Uhr
Veranstaltungsort: Museum für Naturkunde | Museumspädagogisches Kabinett
Anmeldung: nicht erforderlich
Ansprechpartner: Sven Erlacher, 0371 - 488 45 53
Kosten: Eintritt frei
Hinweise: -

 

 

AG Naturforscher - Komodowaran – ein urtümliches Schuppenkriechtier

 

Komodowaran – ein urtümliches Schuppenkriechtier

Zeit: 17:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Museum für Naturkunde | Museumspädagogisches Kabinett
Anmeldung: erforderlich
Ansprechpartner: Dr. Thorid Zierold
Kosten: -
Hinweise: Über Körperbau, Biologie und Lebensraum des Komodowarans werden Besonderheiten in der Entwicklung von Arten und der Begriff lebendes abgeleitet.

 

10:00 - 16:00 Uhr | Geburtstagsfest im Insektarium mit Familiennachmittag zur Imkerei

 

Geburtstagsfest im Insektarium mit Familiennachmittag zur Imkerei
 

Veranstaltungsort: Museum für Naturkunde | Insektarium
Anmeldung: nicht erforderlich
Ansprechpartner: Isabelle Ehle, 0371 - 488 45 55

 

Geburtstagsfest im Insektarium mit Familiennachmittag zur Imkerei

 

15:00 - 20:00 Uhr | Hang zur Kultur

 

Komm mal runter…! Wir öffnen unsere Tore zum Untergrund von Chemnitz. Hier können sich die Besucher auf eine Schatzsuche begeben und Forschung erleben. Eine Aktion der Kulturschaffenden des südlichen Sonnenbergs. Weitere Infos finden Sie unter www.hangzurkultur.de.

 

18:30 - 19:30 Uhr | Vortragsreihe Freundeskreis

 

Referent: Frank Hrouda, Gera

Thema: Verboten! Die Minerale der Uranlagerstätte Ronneburg

Veranstaltungsort: DAStietz | Veranstaltungssaal | 3. Etage
Anmeldung: nicht erforderlich
Kosten: Eintritt frei

Hinweise:

Von 1950 bis 1990 wurde um die bei Gera gelegene Kleinstadt Ronneburg die Uranerzlagerstätte durch die Sowjetische Aktiengesellschaft (SAG) Wismut bzw. ab 1953 die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut abgebaut. Etwa 113.000 Tonnen Uran wurden gewonnen. Heute ist die Lagerstätte Ronneburg unter Sammlern wegen ihrer Fülle an prächtigen, aber auch sehr seltenen Mineralen weltbekannt.

Im Vortrag stellt der Referent eine Auswahl der prächtigsten und bekanntesten „Ronneburger“ Minerale vor. Darunter ist auch der äußerst formenreiche Baryt (Schwerspat). Die kegelförmigen und kaffeebraunen Baryte aus dem Bergbaubetrieb Paitzdorf sind besonders bemerkenswert. Ihre Form ist trotz der Häufigkeit des Minerals einmalig und unverwechselbar. Darüber hinaus präsentiert der begeisterte Mineraliensammler und Museumspädagoge des Naturkundemuseums Gera eine ganze Palette von höchst seltenen Mineralien. Hierzu zählen Hummerit, Lyonsit und Rambergit. Sie alle wurden innerhalb Deutschlands ausschließlich in Ronneburg nachgewiesen. Zu den außergewöhnlichsten Entdeckungen gehört das nach seinem Fundort benannte Mineral Ronneburgit, dessen Erstbeschreibung 2001 erfolgte. Das höchst seltene Mineral wurde bisher an keinem anderen Ort der Erde festgestellt.

 

Termindetails

  Vortrag - Neues aus der Schwarmbebenregion Vogtland/NW-Böhmen: Quartärer Vulkanismus und rezente verdeckte Magmenaufstiege

Wann? - -

Im Vortrag spricht Dr. Horst Kämpf (Gastwissenschaftler am Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam) zur Herkunft von CO2-dominierten Gasen, rezenter Magma- und Erdbebentätigkeit sowie quartärem Vulkanismus in Westsachsen und Teilen Nordwest-Böhmens und Nordost-Bayerns.

In Tiefen von ca. 20 bis 6 km bebt es zwischen Marienbad und Leipzig/Halle nahezu ständig. Da die Bebenstärke meist unterhalb von Magnitude 1,5 liegt ist, das für Menschen nicht spürbar. In den letzten 40 Jahren traten im südlichen Vogtland und in NW-Böhmen immer wieder mittelstarke Bebenschwärme zwischen Magnitude 3 und 4,5 auf, die Anlass für das stetige Interesse der Bevölkerung sind. Die letzten Bebenschwärme dieser Größenordnung konnten im Mai/Juni 2018 mit einer maximalen Magnitude von 3,7 und zwischen Dezember 2020 und August 2021 mit Magnitude bis zu 3,2 detektiert werden.

Wiederholungsmessungen im Sinne von Zeitreihenuntersuchungen mittels Heliumisotopie (3He/4He) an CO2-dominierten Gasen aus Mineralquellen und Mofetten zeigten im Frühjahr 2000 und 2006 Anomalien, die die Wissenschaftler als verdeckte, d. h. nicht die Erdoberfläche erreichende Magmaintrusionen interpretierten. Bei Mytina/CZ, Neualbenreuth/D entdeckten die Wissenschaftler des GFZ Potsdam 2007 und 2015 bisher unbekannte Vulkane (Maare) quartären Alters (Mittelpleistozän, d. h. vor ca. 781.000–127.000 Jahren). An der Erforschung von drei weiteren bisher unbekannten Maaren östlich von Selb auf tschechischem und deutschem Territorium wird derzeitig geforscht. Diese drei unbekannten Vulkane werden mit Hilfe von Bohrkernen untersucht, die aus bis zu 400 m tiefen Bohrungen stammen.

Inwieweit passt das alles zusammen? Drohen der Region zukünftig Vulkanausbrüche oder kann Nutzen aus den aktiven Prozessen im Untergrund gezogen werden? Welche offenen Fragen stellen sich der Wissenschaft, und mit welchen Forschungsansätzen und Methoden sollen sie zukünftig bearbeitet und einer Lösung zugeführt werden? Welchen Beitrag in Zusammenarbeit mit Forschern könnten zukünftig Museen, Schulen, Medien und Behörden bzw. die Politik leisten?

Der Referent, Dr. Horst Kämpf, ist Geologe und hat an der ältesten montanwissenschaftlichen Universität der Welt, der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, studiert und promoviert.

 

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Museum für Naturkunde Chemnitz | Moritzstraße 20, 09111Chemnitz
Öffnungszeiten Mo, Di, Do, Fr 9-17 Uhr | Sa, So 10-18 Uhr
www.naturkunde-chemnitz.de | info@naturkunde-chemnitz.de
Tel. 0371 - 488 45 51 | Fax 0371 - 488 45 97