Veranstaltungen am Museum für Naturkunde

Demnächst im Museum

Termine und Event's im Museum

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  • Sonderausstellung
  • Aktivitäten auf der Grabung
  • Führung
  • Arbeitsgemeinschaft
  • Angebote der Museumspädagogik
  • Sonderveranstaltung

Veranstaltung(en) - September 2021

Ferienprogramm Geheimnisvolle Welt aus Stein - Quiz für Grabungsdetektive

 

Von Vulkanasche bedeckt und zu Stein geworden, wartet ein Urwald unter unseren Füßen auf seine Freilegung. Hier auf dem Sonnenberg graben wir einen Teil dessen wieder aus. Begib dich mit unserer Detektivanleitung selbst auf Spurensuche und entdecke die Geheimnisse des Chemnitzer Urwaldes.

Zeit: 10:00 - 11:30
Veranstaltungsort: Fenster in die Erdgeschichte | Glockenstraße 16
Anmeldung: erforderlich - unter 0371 488-4557 oder unter fenster@naturkunde-chemnitz.de
Ansprechpartner: Anne Förster
Eintritt: frei
Hinweise: Es gelten die aktuellen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuellen Bestimmungen.

Die Angebote werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächs. Landtags beschlossenen Haushalts.

 

Ferienprogramm Vulkane - heißer Atem der Erde

 

Die Erde bebt, es brodelt und Rauch steigt auf – ein Vulkan erwacht zum Leben. Die Erde verändert dadurch ständig ihr Gesicht. Gemeinsam lassen wir einen Vulkan ausbrechen und schauen uns an, was Kissen, Bomben und Haare mit einem Vulkan zu tun haben.

Zeit: 10:00 - 11:30
Veranstaltungsort: Fenster in die Erdgeschichte | Glockenstraße 16
Anmeldung: erforderlich - unter 0371 488-4557 oder unter fenster@naturkunde-chemnitz.de
Ansprechpartner: Anne Förster
Eintritt: frei
Hinweise: Es gelten die aktuellen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuellen Bestimmungen.

Die Angebote werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächs. Landtags beschlossenen Haushalts.

 

17:00 - 18:00 Uhr | AG Naturforscher - Urlaubsentdeckungen

 

Was hast du in den Ferien in der Natur entdeckt? Zur AG Naturforscher am 7. September um 17 Uhr nehmen wir deine "Urlaubsentdeckungen" genau unter die Lupe. Bringe einen deiner Hosentaschen-Sammelstücke oder ein Foto davon zur AG mit. Überlege schon mal, von welchem Ort genau dein Fund ist und was es deiner Meinung nach sein könnte.

Gemeinsam erstellen wir einen Steckbrief zu deinem Fund und du selbst kannst eine Sammelbox für weitere Funde gestalten.

Anmeldung bitte über den Informationstresen im Tietz (Tel. 0371 488-4366).

 

Hang zur Kultur 2021

 

Am „Fenster in die Erdgeschichte“ graben wir einen Teil des Versteinerten Waldes, der unter unseren Füßen ruht, wieder aus. Der einstige Urwald wurde vor 291 Millionen mit samt seinen Bewohnern von der Asche eines nahegelegenen Vulkans bedeckt und konserviert.

Auch in diesem Jahr laden wir alle Interessierten zu uns ein, um versteinerte Bäume zu bestaunen und spannenden Grabungsgeschichten zu lauschen. Auf einem riesigen Spielfeld kann zudem eigenständig erforscht werden, was alles nötig ist, um zu einem Fossil zu werden. Unser „geologisches Klassenzimmer“ im Freien ist auch geöffnet und bietet den kleinen Forschern Raum, selbst nach einem versteinerten Schatz zu graben.

Zeit: 15:00 - 19:00
Veranstaltungsort: Fenster in die Erdgeschichte | Glockenstraße 16
Anmeldung: nicht erforderlich
Ansprechpartner: Anne Förster
Eintritt: frei
Hinweise: Es gelten die aktuellen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuellen Bestimmungen.

Die Angebote werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächs. Landtags beschlossenen Haushalts.

 

Tag des Geotops 2021

 

Einblicke in einen 291 Millionen Jahre alten Wald  durch das „Fenster in die Erdgeschichte“

Chemnitz mag ein kleiner Fleck auf unserer großen Erde sein, dennoch ist der Schatz, der unter dieser Stadt begraben ist, weltweit bekannt – der Versteinerte Wald. Das sind die versteinerten Überreste eines tropischen Urwaldes, welcher vor 291 Millionen Jahren durch einen Vulkanausbruch mit Asche bedeckt und konserviert wurde. Obwohl bereits im Mittelalter entdeckt, konnte erst im Laufe der letzten 10 Jahre ein komplettes Ökosystem unter anderem mit Baumriesen, Skorpionen, Ursauriern und Riesenhundertfüßern rekonstruiert werden. Dennoch gibt es auch heute noch Geheimnisse, welche wir dem Versteinerten Wald auf der wissenschaftlichen Grabung am „Fenster in die Erdgeschichte“ entlocken wollen. Dies geschieht meist hinter verschlossenen Türen, aber zum Tag des Geotops öffnen wir wieder unser Grabungszelt und laden alle Interessierten ein, bei der Dokumentation und Bergung von Fossilfunden live dabei zu sein. Das Grabungsteam erzählt zudem spannende Geschichten über den einstigen Urwald und gewährt Einblicke in den Grabungsalltag. Auch für die jungen Forscher gibt es etwas zu erleben: Sie können im „geologischen Klassenzimmer“ nach versteinerten Hölzern graben und beim Lösen eines Quiz das Grabungsgelände selbstständig erkunden.

Zeit: 10:00 - 17:00
Veranstaltungsort: Fenster in die Erdgeschichte | Glockenstraße 16
Anmeldung: nicht erforderlich
Ansprechpartner: Anne Förster
Eintritt: frei
Hinweise: Es gelten die aktuellen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuellen Bestimmungen.

Die Angebote werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächs. Landtags beschlossenen Haushalts.

 

Fotowettbewerb - Apfelbaum

 

Fotografische Einblicke rund um den Apfelbaum gesucht

Motiviert durch den Programmpunkt „Parade der Apfelbäume“ im Bewerbungsbuch zur Kulturhauptstadt Europas 2025 plant das Museum für Naturkunde Chemnitz daran angelehnte Aktionen.

Mit dem Fotowettbewerb „Der Apfelbaum im Jahresverlauf“ widmet das Museum dem Apfelbaum eine eigene Ausstellung. Dafür werden noch Fotos von jahreszeitlichen „Gesichtern“ des Apfelbaums gesucht. Alle Natur- und Fotobegeisterten haben bis zum Einsendeschluss, dem 31. Mai 2022, Zeit ihr Werk einzureichen. Weitere Informationen sowie Teilnahmebedingungen zum Fotowettbewerb finden Sie hier oder auf unserer Website unter der Rubrik „digitale Reise“.

Der Apfelbaum (Malus domestica) ist im Erzgebirgsvorland die wichtigste Obstbaumart und ein prägendes Element der sächsischen Kulturlandschaft. Davon zeugen unter anderem Ortsnamen. Beispielsweise Affalter, ein Ortsteil der Stadt Lößnitz, ist von den althochdeutschen Wörtern afal oder aful (Apfel) und tra (Baum) abgeleitet.

Das Team des Museums für Naturkunde freut sich über Ihre Aufnahmen aus aller Welt.

 

Termindetails

  Vortrag - Neues aus der Schwarmbebenregion Vogtland/NW-Böhmen: Quartärer Vulkanismus und rezente verdeckte Magmenaufstiege

Wann? - -

Im Vortrag spricht Dr. Horst Kämpf (Gastwissenschaftler am Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam) zur Herkunft von CO2-dominierten Gasen, rezenter Magma- und Erdbebentätigkeit sowie quartärem Vulkanismus in Westsachsen und Teilen Nordwest-Böhmens und Nordost-Bayerns.

In Tiefen von ca. 20 bis 6 km bebt es zwischen Marienbad und Leipzig/Halle nahezu ständig. Da die Bebenstärke meist unterhalb von Magnitude 1,5 liegt ist, das für Menschen nicht spürbar. In den letzten 40 Jahren traten im südlichen Vogtland und in NW-Böhmen immer wieder mittelstarke Bebenschwärme zwischen Magnitude 3 und 4,5 auf, die Anlass für das stetige Interesse der Bevölkerung sind. Die letzten Bebenschwärme dieser Größenordnung konnten im Mai/Juni 2018 mit einer maximalen Magnitude von 3,7 und zwischen Dezember 2020 und August 2021 mit Magnitude bis zu 3,2 detektiert werden.

Wiederholungsmessungen im Sinne von Zeitreihenuntersuchungen mittels Heliumisotopie (3He/4He) an CO2-dominierten Gasen aus Mineralquellen und Mofetten zeigten im Frühjahr 2000 und 2006 Anomalien, die die Wissenschaftler als verdeckte, d. h. nicht die Erdoberfläche erreichende Magmaintrusionen interpretierten. Bei Mytina/CZ, Neualbenreuth/D entdeckten die Wissenschaftler des GFZ Potsdam 2007 und 2015 bisher unbekannte Vulkane (Maare) quartären Alters (Mittelpleistozän, d. h. vor ca. 781.000–127.000 Jahren). An der Erforschung von drei weiteren bisher unbekannten Maaren östlich von Selb auf tschechischem und deutschem Territorium wird derzeitig geforscht. Diese drei unbekannten Vulkane werden mit Hilfe von Bohrkernen untersucht, die aus bis zu 400 m tiefen Bohrungen stammen.

Inwieweit passt das alles zusammen? Drohen der Region zukünftig Vulkanausbrüche oder kann Nutzen aus den aktiven Prozessen im Untergrund gezogen werden? Welche offenen Fragen stellen sich der Wissenschaft, und mit welchen Forschungsansätzen und Methoden sollen sie zukünftig bearbeitet und einer Lösung zugeführt werden? Welchen Beitrag in Zusammenarbeit mit Forschern könnten zukünftig Museen, Schulen, Medien und Behörden bzw. die Politik leisten?

Der Referent, Dr. Horst Kämpf, ist Geologe und hat an der ältesten montanwissenschaftlichen Universität der Welt, der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, studiert und promoviert.

 

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